Die Nacht war besser, aber auch nicht ideal. Es ging dann kurz vor 8 los. Um Missverständnisse zu vermeiden, so ein Camino ist nicht immer blühende Landschaften und herliche Aussichten. Heute gab es zum Einklang Industriegebiet, Müll und Gestank.

Das ist noch ein harmloses Bild.
Danach wurde es aber schöner und es ging wieder am Strand entlang.




Unterwegs traf ich ein Mädel wieder die ich gestern bereits traf und in der selben Unterkunft schlief, war ein sehr nettes Gespräch mit Kiara (ich hoffe ich hab den Namen richtig geschrieben, sie kommt aus Italien).
Danach ging ich allein etwas schneller voran und kam dann wieder an Fabriken vorbei, die anscheinend Tomaten verarbeiten. Zur linken die Gebäude, zur rechten die Abwässer, es war ein bestialischer Gestank.
Leider konnte ich kein Foto machen, da mein Fingerabdruckscanner meine Finger nicht erkannte weil diese auf so langer Distanz anschwellen und den PIN konnte ich nicht eingeben, da das Display zu dunkel eingestellt war. Unter der Brücke konnte ich das dann korrigieren.

Es war zu dem Zeitpunkt brütend heiß, dabei habe ich mir den rechten Arm verbrannt.
Angekommen in Azambuja musste ich dann feststellen das die Herberge erst eine Stunde später öffnet, also einige 100 m zurück und solange Essen und trinken.

Danach wieder zur Herberge. Google Fit sagt dort es waren 35,5 km. Meine Beine bestätigen dies.
In der Unterkunft musste ich dann noch feststellen, dass mein Headset Probleme macht. Es hört einfach nicht auf 😡
Morgen ist eine sehr miese Etappe. Entweder nach Porto de Muge (netto 16,7 km) oder Santarem (netto 32,5 km), bei den Nettoangaben kommen im Normalfall 10 % drauf was dann Google Fit sagt. Dazwischen gibt es nichts.
Da mein Headset Probleme macht wäre Santarem gut. Da könnte ich ein Ersatzgerät für mein Headset kaufen. Aber soweit laufen ist ein Unding, meine Füße rebellieren. Daher überlege ich ein Teil des Weges mit der Bahn zurück zulegen. Ich möchte gerne voran kommen.