Bislang hatte ich Santiago, einen Pilger aus Spanien, noch gar nicht erwähnt. Ihn hatte ich die letzten Tage auch immer wieder gesehen. Heute morgen startete er und T wie üblich vor mir. Ich folgte ihnen aber zeitnah. 

Kurz vor Porto wurde der Weg wieder äußerst abenteuerlich weshalb ich mit meinen Sandalen nur sehr langsam voran kam. Ich muss beide überholt haben ohne es mitzubekommen, schließlich überholten beiden mich in diesem Abschnitt. 

Danach kehrte die Zivilisation zurück und man sah die ersten Vororte von Porto (im Bild zu sehen Santiago) 

Da es doch nochmal begann zu nieseln wurde es Zeit für eine erste Pause. 

Anschließend ging es weiter Richtung Kathedrale. 

Dort angekommen suchte ich dann das Pilgerbüro um mir einen Stempel zu holen. Selbstverständlich gab es dort dann eine Traube von deutschen Pilgern. Willkommen zurück! 

Eigentlich war mein ursprünglicher Plan dort dann eine Pause zu machen, aber ich ging lieber weiter runter zum Fluss. Am Ufer angekommen brauchte ich dann nur noch eben jenen zu folgen.

Unterwegs wurde ich dann von einer Pilgerin gefragt wie der weitere Weg verläuft. Daraus entwickelte sich ein sehr erfrischendes Gespräch und da unsere Wege identisch waren wanderten wir zu zweit weiter.

Auf dem Weg sahen wir zahlreiche andere Pilger - willkommen auf dem Hauptweg. 

In Matosinhos gönnten Merle und ich uns an der Strandbar erstmal ein Getränk und wir beschlossen nicht weiter zu laufen sondern suchten uns dort eine Unterkunft (es wurde ein Surferhostel) und anschließend etwas zu essen. 

Brutto waren es am Ende 32,3 km. 

Alles in allem ein echt schöner Tag. Das Wetter spielte am Ende mit und vor allem die sehr angenehme Unterhaltung mit Merle hat gut getan insbesondere nach den eher unschönen Abschnitten der vergangenen Tage 🤗