Gestern erreichte ich gerade noch rechtzeitig trockenen Fußes die Unterkunft, es folgten häufige kurze Regenschauern. Es zeichnete sich ab, dass mir das heute nicht gelingen wird.
Frühs wurde ich sowohl von einem Wandgemälde begrüßt, aber auch von dunklen Wolken am Horizont.




Anfangs ging es kurz durch einen Wald, der Rest sollte über Straße gehen, in Anbetracht der Aussichten eine gute Variante. Im nächsten Ort wurde ich von einer interessanten Kunstinstallation überrascht und hatte zeitweise einen tierischen Begleiter.


So hangelte ich mich irgendwie durch.

Ich suchte immer wieder Überdachungen, darunter
- 3 mal war ich einen Cafe
- Carport einer Fabrik
- Eingang eines Getränkespediteurs
- Vordach eines Restaurant
- Rastplatz
Ein Ende des immer wiederkehrenden Regens war nicht in Sicht und ich hatte noch 10 km vor mir. Ich hab zwars noch ein Poncho im Gepäck, aber den möchte ich nur im Notfall auspacken. Die Klamotten die ich gestern gewaschen hatte waren immer noch nicht trocken und ich hasse Regen und nass zu sein. Kurzum : ich hab mir nen Uber geholt für die restliche Strecke. Der Fahrer sagte mir das ist der erste Regen seit 3 Monaten.
Es hatte dann auch immer wieder geregnet, von daher die richtige Entscheidung.
Am Ziel bezog ich dann mein Lager. Ich hab ein eigenes Zimmer, von daher bin ich recht happy. Ich hoffe es trocknet jetzt bis morgen alles durch.
Am Nachmittag klärte es etwas auf und ich ging in die Stadt. Diese ist sehr farbenfroh gestaltet und führt markant einen Alltagsgegenstand im Design, der in dieser Situation sehr ironisch auf mich wirkte, aber seht selbst.








Ich kam mir dezent veräppelt vor.
Ich aß noch eine Pizza, aber die war nicht gerade prall.

Brutto waren es am Ende jämmerliche 21,6 km.
Für die nächsten Tage sieht es ähnlich aus wie heute. Hier das Wetter für Porto.

Mal schauen wie es weiter geht.